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FilmDokument 115

Werbe- und Informationsfilme der 1920er Jahre über Neues Bauen und modernes Wohnen
8. Juni 2009, 19.00 Uhr, Arsenal 2

Unter Leitung des Architekten Richard Paulick stellt 1926 ein "Filmausschuß für Bau- und Siedlungswesen" die Kulturfilm-Serie WIE WOHNEN WIR GESUND UND WIRTSCHAFTLICH? her. Sie prangert die großstädtische Wohnungsnot an und zeigt am Beispiel von Siedlungsbauten und dem Dessauer Wohnhaus von Walter Gropius Alternativen auf. In DAS BAUHAUS UND SEINE BAUWEISE (1926) werden die in der Siedlung Dessau-Törten angewandten rationellen Baumethoden vorgestellt. Spots werben für freies Wohneigentum durch Bausparen, für Möbel aus den Reformwerkstätten Gildenhall sowie für Hygiene im Alltag. Informationsfilme über die "Frankfurter Küche" und die Haarer-Küche demonstrieren, wie sich die Arbeit der Hausfrau optimieren läßt. 1930 klagt Slatan Dudow die Wohnsituation der Arbeiter als ein nur politisch zu lösendes Zeitproblem an.

Einführung: Jeanpaul Goergen

WIE WOHNEN WIR GESUND UND WIRTSCHAFTLICH? 1. Teil: Wohnungsnot; 3. Teil: Das neue Haus. 4. Teil: Neues Wohnen (1926)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, s/w, 785 m (= 34’ bei 20 B/S)

DER WEG ZUM FREIEN EIGENHEIM (1929, Gestaltung: Wolfgang Kaskeline)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, s/w, 40 m (= 2’ bei 20 B/S)

DAS BAUHAUS UND SEINE BAUWEISE. 1. Teil (1926)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, s/w, 253 m (= 11’ bei 20 B/S)

DER MÖBLIERTE HERR (1929, Gestaltung: Hans Fischer-Koesen)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, Farbe, 41 m (= 2’ bei 20 B/S)

DIE FRANKFURTER KÜCHE (AvT. 1927)
Kopie: Deutsches Filminstitut – DIF, 35mm, 216,1 m, s/w, stumm (= 9’ bei 20 B/S)

DIE HAARER KÜCHE (AvT, ca. 1927, nicht zensiert)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, 281 m = 12’ bei 20 B/S)

VIM PUTZT ALLES (AvT) (1929)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, s/w, 100 m (= ca. 4’ bei 24 B/S)

ZEITPROBLEME. WIE DER ARBEITER WOHNT (1930, R: Slatan Dudow)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, s/w, 338 m (= 12’ bei 24 B/S)

LUSTIGE HYGIENE NR. 8 (1930)
Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv, 35mm, s/w, 160 m (= 6’ bei 24 B/S)